Im Fall der in Friedland (Niedersachsen) getöteten 16-jährigen Liana K. streben die Ermittler:innen eine Unterbringung des mutmaßlichen Täters in einer Psychiatrie an. Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat dazu am Donnerstag einen entsprechenden Antrag beim Landgericht Göttingen eingereicht.
Dem 31-jährigen Tatverdächtigen wird vorgeworfen, die junge Frau im August vergangenen Jahres auf dem Bahnsteig geschubst zu haben. Sie stürzte und wurde von einem Güterzug erfasst. Der abgelehnte Asylbewerber wird des Totschlags beschuldigt. Aufgrund einer diagnostizierten Schizophrenie soll er zum Tatzeitpunkt jedoch schuldunfähig gewesen sein. Zurzeit befindet er sich im Maßregelvollzugszentrum in Moringen.












