Jeden Dienstag und Freitag wird es auf dem Hamburger Isemarkt eng, denn rund 6.000 Menschen besuchen dann den Wochenmarkt, der besonders bei jungen Menschen immer beliebter wird. Vor allem auf Social Media werden viele Beiträge von Coffee-Bikes und Trendfood gepostet. Doch genau dieser Boom sorgt auch für Unmut: Einige Händler:innen und Besucher:innen befürchten, dass der Isemarkt seinen Charakter verliert und immer mehr zum Streetfood-Markt wird.
Rund 200 Stände gibt es insgesamt – etwa 130 davon sind fest vergeben. Die übrigen Plätze werden morgens vor Ort verteilt. Oft bewerben sich zwischen 40 und 90 Händler:innen auf rund 70 freie Plätze.
Nun werden regionale Stände dabei wieder bevorzugt. Foodtrucks müssen sich hinten anstellen. Hintergrund: Das Bezirksamt Eimsbüttel möchte die Restplatzvergabe gerecht gestalten und den Isemarkt als klassischen Wochenmarkt erhalten.












