In der Sommerzeit ist die Getreideernte eigentlich Routine – das Korn ist reif und muss vom Feld. So läuft es jedes Jahr um diese Zeit. Doch in diesem Jahr macht das Wetter vielen Landwirt:nnen einen Strich durch die Rechnung. Anhaltender Regen sorgt dafür, dass die Felder zu nass sind, um mit den Maschinen zu arbeiten. Die Sorge vor Qualitätseinbußen wächst.
Auch Steffen Timme aus Widdernhausen (Niedersachsen) ist betroffen. Seit über zehn Tagen wartet er vergeblich auf trockene Bedingungen, um seinen Roggen zu ernten. „Es ist einfach zu feucht“, sagt der Landwirt. Statt hochwertigem Saatgetreide wird er in diesem Jahr voraussichtlich nur noch minderwertiges Material für die Biogasanlage vom Feld holen können.
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