Drei Rote Karten bei Flensburgs Sieg gegen Leipzig

Marko Grgic (l) und die SG Flensburg-Handewitt spielten gegen den SC DHfK Leipzig. (Archivbild) Michael Hundt/dpa
Marko Grgic (l) und die SG Flensburg-Handewitt spielten gegen den SC DHfK Leipzig. (Archivbild) Michael Hundt/dpa

Flensburg (dpa) –

Die Bundesliga-Handballer der SG Flensburg-Handewitt bleiben Spitzenreiter SC Magdeburg auf den Fersen. Nach einigen Problemen in der Anfangsphase besiegte der Tabellenzweite das Ligaschlusslicht SC DHfK Leipzig mit 36:28 (18:18). Der Rückstand auf den SCM beträgt weiter fünf Minuspunkte. Bester Werfer der SG war Marko Grgic mit neun Toren. Für die Gäste erzielte der frühere Flensburger Franz Semper acht Treffer.

In der ersten Halbzeit sahen gleich zwei Leipziger nach Videobeweis die Rote Karte. Schon in der 6. Minute wurde Moritz Preuss nach einem Foul an Grgic vom Platz gestellt, in der 25. Minute traf es William Bogojevic nach einer Aktion gegen Lasse Möller. Dennoch hielten die Sachsen gut mit. Trotz eines von Lucas Krzikalla gegen den erst 18 Jahre alten Flensburger Nachwuchskeeper Catalin Haidu verworfenen Siebenmeters ging es mit einem Remis in die Pause.

Flensburg zieht in der zweiten Halbzeit davon

Zu Beginn des zweiten Abschnitts blieben die beiden Teams vor den 6.300 Zuschauern in der ausverkauften Flensburger Arena fast sieben Minuten lang ohne Treffer, bis Simon Pytlick zum 19:18 für die Gastgeber traf. Danach zog die SG auf 27:22 (45.) davon. Diesen Vorsprung gaben die Norddeutschen auch nach der dritten Roten Karte der Partie nicht mehr aus der Hand. Diesmal traf es den Flensburger Niclas Kirkelökke, der Blaer Hinriksson gefoult hatte.

© dpa-infocom, dpa:260307-930-783585/1

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