Anrufer täuscht tödlichen Angriff vor – Polizeieinsatz

Die Beamten fanden keine Hinweise darauf, dass eine Frau erstochen wurde. (Symbolbild) Marcus Brandt/dpa
Die Beamten fanden keine Hinweise darauf, dass eine Frau erstochen wurde. (Symbolbild) Marcus Brandt/dpa

Hamburg (dpa/lno) –

In Hamburg hat ein Unbekannter der Polizei eine Straftat vorgetäuscht und einen Einsatz ausgelöst. Nach Angaben der Polizei gab ein Mann am späten Freitagabend am Telefon vor, bei einer Adresse in Hamburg-Harburg seine Frau erstochen zu haben. Als die Polizei vor Ort gewesen sei, habe sie weder den Anrufer noch die geschilderte Straftat feststellen können. Zuvor hatte die «Hamburger Morgenpost» berichtet.

Es sei ein Strafverfahren wegen Vortäuschung einer Straftat eingeleitet worden, bei welchem der Anrufer ermittelt werden solle, hieß es weiter. Bei einer vorsätzlichen Vortäuschung ist es rechtlich möglich, dass der Anrufer die Kosten für den Einsatz tragen muss, wie ein Sprecher der Polizei erklärte. Außerdem könne der Täter zu einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren verurteilt werden.

© dpa-infocom, dpa:260418-930-961216/1

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