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Im Prozess um die Steakhaus-Erbin Christina Block hat ihr Anwalt am Dienstag die Einstellung des Verfahrens beantragt. Laut Ingo Bott sei ein faires Verfahren nicht mehr möglich, weil Aussagen und Tatsachen öffentlich seien und die Realität im Prozess überholt hätten. Zeug:innen hätten sich widersprochen, Medien hätten Teile der Aussagen veröffentlicht, die der mutmaßliche Chefentführer bei der Polizei gemacht habe, noch bevor sie in der Hauptverhandlung veröffentlicht wurden. Zudem hätten sich Zeug:innen abgesprochen. Eine Wahrheitsfindung, so Verteidiger Bott, sei nicht mehr möglich. Die Staatsanwaltschaft konterte, dass die Angeklagte und ihr Verteidiger vor dem Verfahren „massive Pressearbeit“ betrieben hätten. Am Dienstag war der 33. Prozesstag gegen Christina Block vor dem Hamburger Landgericht. Sie soll die Entführung ihrer jüngsten Kinder beauftragt haben soll.

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