
Pendlerinnen und Pendler müssen wegen des Schnees weiter mit Verspätungen und Ausfällen im Norden rechnen. Noch bis 7. Januar könnten Regionalzüge in Niedersachsen und Bremen wetterbedingt zu spät kommen oder vereinzelt nicht fahren, wie die Deutsche Bahn (DB) und das Eisenbahnunternehmen Metronom mitteilten.
Auch im Raum Bremen kam es am Wochenende zu starken Beeinträchtigungen im Regionalverkehr der Deutschen Bahn, es gab Verspätungen von einer Stunde und Teilausfälle von Verbindungen. Das Eisenbahnunternehmen Metronom teilte mit, angesichts der hohen Neuschneemengen stießen die Weichenheizungen zunehmend an ihre technischen Grenzen. Der Schnee könne nicht mehr vollständig abgetaut werden und gefriere in vielen Fällen unmittelbar erneut. Weichen und Signale fielen vereinzelt aus.
Fahrgäste sollten beim Ein- und Aussteigen vorsichtig sein. „Die Bahnsteige können glatt sein“, warnte die DB. Im Fernverkehr sollen die Züge wieder planmäßig fahren. Auch im Stadtverkehr entspannt sich die Lage. So fahren in Hannover die meisten Busse wieder, laut dem Betreiber zum Teil noch mit Verspätungen.
Polizei und DWD warnen vor glatten Straßen
Auch in den kommenden Tagen sorgt polare Meeresluft weiter für unbeständiges Winterwetter. Laut Deutschem Wetterdienst bleibt es glatt bei anhaltenden Schneeschauern und Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Die Polizei appelliert an Verkehrsteilnehmer, die mit dem Auto unterwegs sind, ihre Fahrzeuge vor dem Losfahren komplett von Eis und Schnee zu befreien. Sie sollen ihre Geschwindigkeit den winterlichen Bedingungen anpassen, ausreichend Abstand halten und besonders vorsichtig fahren.
SAT.1 REGIONAL/dpa












