Wintersturm kann Fährverkehr zu Inseln beeinträchtigen

Die Reederei Norden-Frisia hat einzelne Fährabfahrten für Freitag wegen Niedrigwasser abgesagt. (Archivbild) Lars Penning/dpa
Die Reederei Norden-Frisia hat einzelne Fährabfahrten für Freitag wegen Niedrigwasser abgesagt. (Archivbild) Lars Penning/dpa

Norddeich/Langeoog (dpa/lni) –

Das Winterwetter wirbelt in den kommenden Tagen voraussichtlich auch den Fährverkehr von und zu einigen ostfriesischen Inseln durcheinander. Problematisch seien weder Schnee und Frost, sondern der angekündigte Sturm, sagte eine Sprecherin der Reederei Norden-Frisia in Norddeich (Landkreis Aurich) auf Anfrage. «Freitag kriegen wir strammen Ostwind», sagte die Reedereisprecherin. Das führe dazu, dass Fähren bei zu niedrigen Wasserständen nicht fahren könnten.

Für Freitag hat die Reederei Norden-Frisia daher bereits je zwei frühe Fährabfahrten von Norddeich nach Norderney sowie von der Insel ans Festland abgesagt. Die weiteren Fähren sollten danach im Laufe des Tages aber verkehren. Von und zur Insel Juist seien die Abfahrten für Freitag dagegen gefährdet, hieß es. Eine Entscheidung solle voraussichtlich am Donnerstag fallen, sagte die Reedereisprecherin weiter. 

Wo auch Einschränkungen erwartet werden

Auch die Reederei Baltrum-Linie sowie die Inseln Langeoog und Spiekeroog, die ihren Fährverkehr selbst betreiben, rechnen für Freitag mit möglichen Ausfällen im Fährverkehr wegen des Sturms. Die Deutsche Bahn, die mit einer Tochterfirma den Fährverkehr von und zur Insel Wangerooge betreibt, kündigte an, dass es am Freitag zu Einschränkungen oder zur Einstellung des Fährverkehrs kommen könne. Reisende sollten sich vorab über Verbindungen informieren, hieß es. 

Kräftiger Ostwind ist in den Wintermonaten im Wattenmeer grundsätzlich nicht ungewöhnlich. Der Ostwind drückt das Wasser von der Küste weg, Fähren können dann nicht oder nur eingeschränkt fahren.

© dpa-infocom, dpa:260107-930-510474/1

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