Kiel/Flensburg (dpa) –
Der THW Kiel hat das 116. Schleswig-Holstein-Derby gegen die SG Flensburg-Handewitt gewonnen und zwei wichtige Punkte im Kampf um einen Champions-League-Platz gesammelt. Vor 10.285 Zuschauern in der ausverkauften Kieler Arena setzte sich der Rekordmeister mit 37:33 (23:17) durch. Beste Werfer waren Lukas Zerbe, Veron Nacinovic und Eric Johansson mit je sechs Toren für den THW sowie Lasse Möller mit 14 Treffern für die SG.
Nach den beiden Spielen in der European League mussten die Gäste im dritten Derby innerhalb von knapp vier Wochen auf Nationalspieler Marko Grgic verzichten. Der 22-Jährige war erkrankt in Flensburg geblieben. Bei den Kielern war dagegen Elias Ellefsen á Skipagøtu nach sieben Spielen Verletzungspause wieder dabei. Der Färinger blieb aber während der gesamten Begegnung auf der Bank.
Andreas Wolff sofort mit wichtigen Paraden zur Stelle
Sofort im Spiel war THW-Schlussmann Andreas Wolff. Der Nationalkeeper war bei freien Würfen der Flensburger Johannes Golla und Simon Pytlick zur Stelle und legte so den Grundstein zur Kieler 4:1-Führung in der 7. Minute. Als Zerbe auf 11:7 (14.) erhöhte, nahm SG-Coach Ales Pajovic die erste Auszeit. Zum zweiten Mal bat der Slowene sein Team beim 13:20 (25.) zum Gespräch. Da war die Stimmung bei den Kieler Fans bereits bestens.
Flensburg tat sich ohne Grgic vor allem aus dem Rückraum schwer. Einzig Lasse Möller strahlte Gefahr aus. Von Pytlick, Niclas Kirkelökke und Kent Robin Tönnesen kam dagegen zu wenig. Ganz anders die «Zebras», die von allen Positionen aus zu ihren Treffern kamen.
Johansson und Bilyk sorgen für frühe Entscheidung
Auch in Halbzeit zwei blieb Kiel dominant. Mit Drehern zum 29:20 (38.) und 30:20 (39.) machten Johansson und Nikola Bilyk schon früh alles klar. Durch den dritten Sieg in Serie über den Nordrivalen baute der THW seine Derby-Bilanz bei fünf Unentschieden auf jetzt 68:43 Erfolge aus.
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