Hohe Verluste durch Schwarzarbeit in Hamburg

Die Finanzkontrolle deckt hohe Verluste durch Schwarzarbeit in Hamburg auf. (Symbolbild) Hendrik Schmidt/dpa
Die Finanzkontrolle deckt hohe Verluste durch Schwarzarbeit in Hamburg auf. (Symbolbild) Hendrik Schmidt/dpa

Hamburg (dpa/lno) –

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit Hamburg hat im Jahr 2025 einen Schaden in Höhe von knapp 15,4 Millionen Euro aufgedeckt. Wie das Hauptzollamt mitteilte, wurden 547 Arbeitgeber und 5.282 Menschen überprüft. Infolgedessen wurden knapp 2.900 Strafverfahren eingeleitet. Die Gerichte verhängten 26 Freiheitsstrafen sowie Geldstrafen in Höhe von 676.020 Euro. 

Durch die Kontrollen wurden zudem über 1.600 Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet, davon 140 wegen Verstößen gegen das Mindestlohngesetz. Die festgesetzten Bußgelder belaufen sich auf insgesamt 837.650 Euro.

Gesamtschaden in Höhe von 15,4 Millionen Euro

Der gesamte Schaden in Höhe von 15,4 Millionen Euro setzt sich aus nicht gezahlten Sozialversicherungsbeiträgen und Steuern sowie weiteren Schäden, wie nicht gezahlten Mindestlöhnen, nicht gezahlten Urlaubskassenbeiträgen und zu Unrecht bezogenen Sozialleistungen zusammen.

Die Finanzkontrolle führt ihre Kontrollen auf Grundlage von Hinweisen oder eigenen Risikoeinschätzungen durch. Ziel der Kontrollen bleibe es, faire Wettbewerbsbedingungen zu sichern und kriminelle Strukturen konsequent aufzudecken, sagt der Leiter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit.

© dpa-infocom, dpa:260227-930-743045/2

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