München (dpa) –
Mit Kapitän Manuel Neuer, aber ohne Joshua Kimmich hat der FC Bayern München die Vorbereitung auf das Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg gestartet. Neuer könnte nach seinem auskurierten Muskelfaserriss am Sonntag (17.30 Uhr) wieder im Tor des deutschen Fußball-Rekordmeisters stehen.
Dagegen muss Trainer Vincent Kompany für den Pflichtspielstart 2026 in der Mittelfeldzentrale aller Voraussicht nach umplanen. Kimmich hatte wegen seiner Sprunggelenksverletzung schon beim 5:0 im Test in Salzburg gefehlt.
«Keine ellenlange Geschichte»
«Wir wollen jetzt zusammen kein Risiko gehen. Er soll es einfach komplett auskurieren», sagte Sportvorstand Max Eberl in dieser Woche. «Es wird keine ellenlange Geschichte, aber es kann schon noch ein paar Tage dauern. Einfach zur Vorsicht, damit wir die komplette Rückrunde mit ihm planen können.»
Kimmich hatte sich in der letzten Länderspielpause eine Kapselblessur im rechten Sprunggelenk zugezogen und deswegen auch das Spiel gegen Luxemburg verpasst.
Nun dürfte er auch gegen Wolfsburg fehlen. Am wahrscheinlichsten ist, dass Leon Goretzka im defensiven Mittelfeld den Platz an der Seite von Aleksandar Pavlovic einnimmt. Kompany hat aber auch andere Varianten. So könnte Tom Bischof wie in der U21-Nationalmannschaft in der Mittelfeldzentrale eingesetzt werden. Vor der Winterpause lief Raphaël Guerreiro beim 4:0 auswärts gegen den 1. FC Heidenheim im Mittelfeld auf.
Musiala bester Laune
Alphonso Davies und Sacha Boey standen wie Kimmich bei der öffentlichen Einheit an der Säbener Straße nicht auf dem Rasen. Beide hatten krankheitsbedingt das Testspiel in Salzburg verpasst.
Lachend war dagegen Jamal Musiala auf dem Trainingsplatz zu sehen. Nach seiner schweren Beinverletzung bei der Club-WM im vergangenen Sommer soll der Nationalspieler behutsam wieder an das Team herangeführt werden. Für das Wolfsburg-Spiel ist ein Mitwirken aber noch kein Thema. Angreifer Nicolas Jackson fehlt dann wegen seiner Teilnahme mit Senegal am Afrika-Cup.
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