Hamburg (dpa-lno) –
Mehrere Einkaufswagen, Fahrräder, E-Scooter und Laptops haben Taucher bei der Aktion «Hamburg räumt auf» aus einem Kanal geborgen. Über eine Stunde hinweg gingen die Taucher von Polizei, Feuerwehr und DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) bei einem Pressetermin ins zwei Grad kalte Wasser.
Als Standort wurde in diesem Jahr der Isebekkanal an der Hoheluftbrücke gewählt. Dort finde die Polizei häufig illegal entsorgte Gegenstände, da der Bereich besonders belebt und frei zugänglich sei, sagte der Einsatzleiter. Im vergangenen Jahr hatte die Tauchaktion in der Alster am Jungfernstieg stattgefunden. Spektakuläre Funde in der Vergangenheit waren nach Angaben der Polizei unter anderem ein Kühlschrank, ein Tresor und sogar Leichenteile.
Die am 20. Februar gestartete Aktion «Hamburg räumt auf!» geht noch bis zum 1. März (Sonntag). Mehr als 82.000 Freiwillige und 1.200 Initiativen hatten sich dazu angemeldet, wie eine Pressesprecherin der Stadtreinigung Hamburg mitteilte. Das Projekt zielt darauf ab, den Müll von öffentlichen Flächen zu entfernen und Aufmerksamkeit für eine saubere Stadt zu schaffen. Seit 1998 helfen jedes Jahr im Frühjahr Tausende Freiwillige mit, die Stadt sauber zu halten. Die Aktion in Hamburg ist nach Angaben der Stadtreinigung deutschlandweit die größte ihrer Art.
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