Hamburg (dpa/lno) –
Trotz der nächsten Niederlage hatte Nicolai Remberg vom Hamburger SV Grund zur Freude. Denn der Mittelfeldspieler führte die Norddeutschen wegen des großen Kapitänsausfalls in den Reihen des Fußball-Bundesligisten die Norddeutschen beim 0:1 (0:0) gegen Champions-League-Achtelfinalist Bayer 04 Leverkusen als Ersatz-Kapitän aufs Feld. Zum ersten Mal überhaupt als Kapitän im Trikot des HSV – das machte sogar den Opa stolz.
«Es ist eine absolute Ehre», sagte der 25-Jährige bei Sky über die Entscheidung von Trainer Merlin Polzin. «Hätte man mir das als kleinem Jungen damals gesagt, hätte ich das nicht geglaubt», berichtete er.
Rembergs Großvater lief stolz zu den Nachbarn
Remberg habe gleich seinen Großvater angerufen und ihm davon berichtet. «Da habe ich schon gemerkt, wie stolz er war», sagte der in Rheine geborene Profi, der im vergangenen Sommer aus Kiel zum HSV gewechselt war und sich zum Leistungsträger hochgearbeitet hat. Sein Opa sei dann zum Nachbarn rübergelaufen, um die Nachricht zu verkünden.
Trainer Polzin musste ohne die Vize-Kapitäne Nicolas Capaldo (Bauchmuskelverletzung) und Miro Muheim (Gelb-Sperre) auskommen. Zudem war der eigentliche Kapitän Yussuf Poulsen aus Gründen der Belastungssteuerung nicht für den Kader berücksichtigt worden. Der Däne ist zwar wieder fit nach seiner Sprunggelenksverletzung und kam zuletzt zu Kurzeinsätzen, aber das Trainer-Team wollte vor der nächsten Partie beim VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) kein Risiko eingehen.
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