Hamburg/Kiel/Schwerin (dpa/lno) –
Der vor der Ostseeküste gestrandete Buckelwal sorgte zuletzt bundesweit für Aufmerksamkeit. Doch auch andere Tiere in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg sorgten zuletzt für Schlagzeilen.
Ein Wolf und ein totes Walross in Hamburg
Ein Wolf war Ende März durch Hamburg gezogen und hatte im Stadtteil Altona eine Frau verletzt. Inzwischen hält sich das Tier laut Behörden nicht mehr im Stadtgebiet auf.
Bekannt und beliebt war er bei vielen Hamburgern: Der Walrossbulle Odin aus dem Tierpark Hagenbeck starb im März im «hohen Alter von 30 Jahren», wie der Tierpark mitteilte. Sein Tod hinterlasse eine «große Lücke», hieß es.
Eine zwölf Jahre alte Hündin ist in Hamburg mutmaßlich mit einer Luftdruckwaffe angeschossen worden. Das Tier wurde später eingeschläfert, nachdem sich sein Gesundheitszustand nach Angaben der Polizei nicht verbessert hatte. Im Bauch der Hündin sei mindestens ein Gegenstand gefunden worden, der ein Projektil aus einer Luftdruckwaffe sein könnte.
Seltene Zwillingsfohlen in Mecklenburg-Vorpommern
Die in Mecklenburg-Vorpommern seit rund 200 Jahren als verschollen geltende Wildkatze ist erstmals in Vorpommern genetisch nachgewiesen worden. Nach Angaben der Deutschen Wildtier Stiftung gelangen entsprechende Nachweise auf ihren Flächen bei Strasburg (Uckermark) im Landkreis Vorpommern-Greifswald.
Im Norden Mecklenburg-Vorpommerns passierte etwas Außergewöhnliches: Auf einem Pferdehof in Hirschburg bei Ribnitz-Damgarten (Landkreis Vorpommern-Rügen) brachte eine Stute im April Zwillingsfohlen zur Welt. Primus Maximus und Primus Minimus sind wohlauf. Zwillingsgeburten gelten in der Pferdezucht als äußerst selten, weil die Überlebenschancen bei solchen Geburten meist gering sind.
Im Schweriner Zoo kamen im Winter Löwen-Drillinge zur Welt. «Alle drei sind super gut drauf, wohlauf und entwickeln sich entsprechend ihres Alters toll – und auch der Mutter geht es gut», sagte die Zoologische Leiterin des Zoos, Julia Gottschlich.
Katze Lotti und Goldschakal in Schleswig-Holstein
In einem Baumarkt in Plön hat eine Katze die Herzen von Kunden und Mitarbeitern erobert. Vor etwa zwei Jahren sei die Katzendame Lotti erstmals aufgetaucht, erzählt Mitarbeiterin Jennifer Scheel, die von ihren Kolleginnen und Kollegen «Katzenmutti» genannt wird. Anfangs habe Lotti nur auf dem Hof herumgestromert und in der Sonne gedöst.
Im Kreis Plön ist erstmals ein Goldschakalpaar nachgewiesen worden. Damit haben sich die Tiere nach Angaben des Landesamts für Umwelt erstmals in Schleswig-Holstein angesiedelt. Die Tiere seien anhand ihres charakteristischen Heulens identifiziert worden.
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