Neuer Wolfsburg-Coach lehnt Vergleiche ab

Tobias Strobl ist heiß auf seine Aufgabe beim VfL Wolfsburg. Moritz Frankenberg/dpa
Tobias Strobl ist heiß auf seine Aufgabe beim VfL Wolfsburg. Moritz Frankenberg/dpa

Wolfsburg (dpa) –

Der neue Wolfsburger Trainer Tobias Strobl hat Vergleiche mit Bundestrainer Julian Nagelsmann oder Erfolgscoach Jürgen Klopp abgelehnt. «Der erste Impuls ist schon: geil. Aber der zweite Impuls, die Realität, ist nein. Da bin ich meilenweit von entfernt», sagte Strobl bei seiner Vorstellung. «Ich will meine beste Version sein», sagte der bisherige Trainer des Fußball-Drittligisten SC Verl, der beim VW-Club nach dem Abstieg aus der Ersten Liga die Nachfolge von Dieter Hecking angetreten hat. Hecking ist nun Geschäftsführer Sport beim VfL und damit Strobls Vorgesetzter.

Strobl hätte den kleinen SC Verl mit attraktivem Fußball fast in die Zweite Liga geführt. Der gebürtige Ingolstädter gilt als großes Trainertalent. Deshalb auch die Vergleiche mit Nagelsmann und Klopp.

Schwere Aufgabe in Wolfsburg

In Wolfsburg steht Strobl vor der schweren Aufgabe, den VfL nach dem Abstieg wieder aufzurichten. Dafür muss der Kader aber gewaltig umgebaut werden. «Wir haben eine Klarheit, was wir wollen. Und wir haben eine Klarheit, was wir brauchen. Und jetzt müssen die Spieler auch charakterlich zusammen und zum VfL passen», sagte Strobl über die kommenden Wochen auf dem Transfermarkt.

Zu konkreten Namen wollte sich der neue Coach nicht äußern. Weder zu Robert Glatzel, der vom Hamburger SV kommen soll, noch zu den Routiniers Maximilian Arnold und Christian Eriksen wollte Strobl etwas sagen.

© dpa-infocom, dpa:260604-930-172976/1

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