Kiels Walter vor Elversberg: «Keine Wunderdinge erwarten»

Trainer Tim Walter bei seiner Vorstellung in Kiel.  Ulrich Perrey/dpa
Trainer Tim Walter bei seiner Vorstellung in Kiel. Ulrich Perrey/dpa

Kiel (dpa/lno) –

Vor der anspruchsvollen Aufgabe von Holstein Kiel beim Aufstiegskandidaten SV Elversberg hat der neue Trainer Tim Walter um Nachsicht gebeten. «Man kann jetzt keine Wunderdinge erwarten», sagte der 50 Jahre alte Rückkehrer über seine ersten Tage beim abstiegsbedrohten Tabellen-14. vor der Partie in der 2. Fußball-Bundesliga am Samstag (13.00 Uhr/Sky). 

«Jedes Spiel in der 2. Liga ist schwer», bekräftigte Walter, der am Mittwoch als Nachfolger des zuletzt erfolglosen Aufstiegstrainers Marcel Rapp vorgestellt worden war. Dennoch lobte er den Tabellendritten aus dem Saarland: «Ich finde, es ist eine sehr, sehr gute Mannschaft.»

Walter: «Kurze Schlüssel» für die Spieler

«Es geht darum, die Dinge so einfach wie möglich zu halten für die Jungs», sagte Walter auf die Frage, ob er seinen bekannten offensiv ausgerichteten Spielstil beibehalten wolle. «Es geht vor allem darum, pragmatisch zu denken und den Jungs kurze Schlüssel an die Hand zu geben, wie sie vielleicht besser das Schloss aufschließen können. Und ich glaube, das ist jetzt das Entscheidende», fügte er hinzu. 

Während Walters erster Station in Kiel zwischen Juli 2018 und Juni 2019 arbeitete der Coach in seinen ersten Trainerjob im Profigeschäft. Danach war er für den VfB Stuttgart unter Vertrag und versuchte daraufhin in dreieinhalb Jahren vergeblich, als Trainer mit dem HSV in die Bundesliga zurückzukehren. Anschließend folgte ein erfolgloses kurzes Engagement beim englischen Zweitligisten Hull City. 

© dpa-infocom, dpa:260226-930-740296/1

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