Hamburger stimmen deutlich gegen Olympia-Bewerbung

Jubel bei den Olympia-Gegnern: Die Linken-Fraktionsvorsitzende Heike Sudmann freut sich über ihren Erfolg beim Referendum.   Gregor Fischer/dpa
Jubel bei den Olympia-Gegnern: Die Linken-Fraktionsvorsitzende Heike Sudmann freut sich über ihren Erfolg beim Referendum. Gregor Fischer/dpa

Hamburg (dpa) –

Die Hamburgerinnen und Hamburger haben sich in einem Referendum gegen eine Bewerbung ihrer Stadt um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele ausgesprochen. Nach Auszählung aller Stimmen lagen die Gegner der Kandidatur für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 mit 54,9 Prozent vorn. 45,1 Prozent stimmten für eine Bewerbung. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,5 Prozent. Insgesamt waren etwa 1,3 Millionen Menschen ab 16 Jahren stimmberechtigt. 

Nach dem Ausscheiden Hamburgs hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) nur noch drei Bewerber zur Auswahl. In München und der Rhein-Ruhr-Region hatten sich jeweils etwa 66 Prozent für die jeweilige Bewerbung ausgesprochen. Berlin verzichtet aus verfassungsrechtlichen Gründen auf ein Referendum. Stattdessen beschloss das Abgeordnetenhaus am 21. Mai mehrheitlich, sich um Olympia zu bewerben.

© dpa-infocom, dpa:260531-930-154920/1

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