Förderung für Wärmewende in Quartieren ohne Fernwärme

Beratung und Maßnahmen zur Umsetzung der Wärmewende in Bereichen ohne Wärmenetze werden ab sofort im Norden mit Landesmitteln gefördert. (Archivbild) Frank Molter/dpa
Beratung und Maßnahmen zur Umsetzung der Wärmewende in Bereichen ohne Wärmenetze werden ab sofort im Norden mit Landesmitteln gefördert. (Archivbild) Frank Molter/dpa

Kiel (dpa/lno) –

Mit einer neuen Förderrichtlinie will die schwarz-grüne Landesregierung die Wärmewende in Schleswig-Holstein auch in Gemeinden und Quartieren ohne Wärmenetz voranbringen. Dort, wo auch künftig nach der kommunalen Wärmeplanung keine Fernwärme zur Verfügung stehe, müssten sich alle, die Wohnraum oder Immobilien besitzen, nach Alternativen umschauen, teilte Umweltminister Tobias Goldschmidt (Grüne) mit. 

Entsprechende Beratungen und andere unterstützende Maßnahmen zur Umsetzung der Wärmewende würden deshalb ab sofort mit Mitteln des Landes gefördert. Antragsberechtigt seien neben Gemeinden kommunale Eigenbetriebe, Ämter sowie Zweckverbände.

Goldschmidt wirbt für Heizungstausch

«Grünes Heizen soll für alle möglich und der Weg dahin verständlich sein», sagte Goldschmidt. «Ein erfolgreicher Heizungstausch spart langfristig Nebenkosten und schützt unser Klima.» 

Die Wärmewende sei essenziell für den Erhalt der Lebensgrundlagen und zum Schutz vor einer noch rasanteren Erderwärmung. «Insbesondere in den Quartieren, die nicht an die Fernwärme angeschlossen werden, machen auch die Entscheidungen Einzelner einen großen Unterschied», sagte der Grünen-Politiker.

© dpa-infocom, dpa:260314-930-816088/1

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