Asylzahlen in Schleswig-Holstein sinken um fast die Hälfte

Von Januar bis Ende April 2026 registrierten die Erstaufnahmeeinrichtungen in Schleswig-Holstein 698 Asylsuchende. (Symbolbild). Carsten Rehder/dpa
Von Januar bis Ende April 2026 registrierten die Erstaufnahmeeinrichtungen in Schleswig-Holstein 698 Asylsuchende. (Symbolbild). Carsten Rehder/dpa

Kiel (dpa/lno) –

Die Zahl der Asylsuchenden in Schleswig-Holstein ist in den ersten vier Monaten 2026 im Vergleich zum Vorjahr fast um die Hälfte gesunken. Laut dem monatlichen Bericht des Landesamtes für Zuwanderung und Flüchtlinge registrierten die Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes bis Ende April 698 Asylsuchende und damit knapp 42 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Von Januar bis April 2025 waren es noch 1.202 Menschen, 2024 sogar 2.232.

Im April dieses Jahres wurden den Angaben nach dabei 152 Schutzsuchende ohne Ukraine-Bezug im nördlichsten Bundesland erfasst. Das entspricht einem Rückgang von rund 45 Prozent im Vergleich zum April 2025. Gleichzeitig fanden 121 Vertriebene aus der Ukraine in Landesunterkünften Aufnahme.

Dabei lag die durchschnittliche Belegung der Landesunterkünfte im April bei 2.279 Personen. Dies sei ein Rückgang um 13 Prozent gegenüber März und 43 Prozent gegenüber April vergangenen Jahres, hieß es.

© dpa-infocom, dpa:260519-930-101353/1

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