Friedrich Merz (CDU) will Geflüchtete aus Syrien abschieben. Das hat er am Montag bei seinem Antrittsbesuch im schleswig-holsteinischen Husum erklärt. Da der Bürgerkrieg in Syrien vorbei sei, gebe es keinen Grund mehr für Asyl und man könne mit den Rückführungen beginnen, so der Bundeskanzler. Damit stellt er sich gegen die Einschätzung seines Außenministers Johann Wadephul (CDU), der erst vor wenigen Tagen in Syrien war und sich direkt vor Ort ein Bild von der Lage gemacht hat. Wadephul selbst widersprach inzwischen jedoch dem Eindruck, dass er bezüglich der Abschiebungen nach Syrien anderer Meinung sei als Merz. Auch er wolle zügig mit den Abschiebungen in das vom Bürgerkrieg zerstörte Land beginnen.
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