Vor genau 64 Jahren wütete in Hamburg die schlimmste Sturmflut der Stadtgeschichte. 315 Menschen starben, über 20.000 wurden evakuiert, Hunderte verloren ihr Zuhause für immer. Mit 130 Stundenkilometern fegte der Orkan „Vincette“ in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 über Norddeutschland hinweg. Gegen Mitternacht brachen fast alle Deiche der Hansestadt. Am schlimmsten traf es die Elbinsel Wilhelmsburg mit rund 80.000 Einwohner:innen, denn dort waren die Deiche zu niedrig. Zehntausende waren in den eisigen Fluten gefangen. Der damalige Polizeisenator und spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) erwies sich als anpackender Krisenmanager und rief das Militär zur Hilfe. Mehr als 40.000 Soldat:innen waren mit Booten und Hubschraubern im Rettungseinsatz. Bis heute ist die verheerende Sturmflut tief im Gedächtnis der Hamburger verankert.
Mit Ralf Neubauer, Leiter des Bezirksamts Mitte, hat sich SAT.1 REGIONAL-Reporter Janik Jungk über das Thema unterhalten.












