Berlin (dpa) –
Nach der mit Verspätung abgeschlossenen Korridorsanierung rollen die Züge zwischen Hamburg und Berlin seit dem Wochenbeginn wieder. Pendlerinnen und Pendler könnten ab heute wie gewohnt im Zugverkehr zwischen Hamburg und Berlin unterwegs sein, teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Morgen mit. Bahn-Experten hätten in der Nacht intensiv an einem stabilen Betriebsanlauf zum Wochenstart gearbeitet.
In der ersten Phase der Inbetriebnahme nach der Korridorsanierung seien aber weiterhin Verzögerungen möglich. «Wir bitten daher alle Fahrgäste, sich vor der Reise nochmals über mögliche Abweichungen der Abfahrtszeiten zu informieren», hieß es vom Bahnsprecher.
Pendler nun nicht mehr auf Ersatzverkehr angewiesen
Am Sonntag war die Bahnstrecke Hamburg-Berlin nach sechs Wochen Verspätung wieder ans Netz gegangen. Der erste Fernverkehrszug fuhr nach Angaben der Bahn mit kleiner Verspätung um 5.36 Uhr vom Hamburger Hauptbahnhof Richtung Berlin ab. Tausende Pendlerinnen und Pendler sind nun nicht mehr auf den Schienenersatzverkehr mit Bussen angewiesen.
Während der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet wurde, waren auf der Strecke monatelang keine Regionalbahnen unterwegs. Einen ersten Abschnitt hatte die Bahn Mitte Mai wieder freigegeben. Seitdem fahren Züge wieder durchgehend zwischen Hamburg und Schwerin. Die Bauarbeiten auf der Strecke begannen im vergangenen August. Eigentlich sollte die Generalsanierung Ende April abgeschlossen werden, doch der harte Winter und der zugefrorene Boden sorgten der Bahn zufolge für Verzögerungen.
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