Grote legt Verfassungsschutzbericht vor

Auch im aktuellen Verfassungsschutzbericht dürfte der eskalierende Nahost-Konflikt eine Rolle spielen. (Archivbild)  Marcus Brandt/dpa
Auch im aktuellen Verfassungsschutzbericht dürfte der eskalierende Nahost-Konflikt eine Rolle spielen. (Archivbild) Marcus Brandt/dpa

Hamburg (dpa/lno) –

Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) stellt am Dienstag (12.30 Uhr) den neuen Verfassungsschutzbericht vor. Vor dem Hintergrund des weiter eskalierenden Nahost-Konflikts dürften in dem Bericht für 2025 erneut der auslandsbezogene Extremismus sowie Antisemitismus und Islamismus einen Schwerpunkt bilden. 

Schon im Verfassungsschutzbericht 2024 bildeten Islamisten mit 1.900 Personen die mit Abstand größte Extremistengruppe in Hamburg – vor den Linksextremisten, denen 1.050 Personen zugerechnet wurden. Das Personenpotential der Rechtsextremisten wurde mit 400 angegeben.

Trotz geringeren Personenpotentials sah Grote den Rechtsextremismus auch im vergangenen Jahr als größte Bedrohung für die freiheitlich demokratische Grundordnung.

© dpa-infocom, dpa:260519-930-97684/1

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