Wolfsburg vor Abstiegsendspiel: «Zum richtigen Zeitpunkt da»

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking glaubt an sein Team. (Archivbild) Swen Pförtner/dpa
Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking glaubt an sein Team. (Archivbild) Swen Pförtner/dpa

Wolfsburg (dpa) –

Trainer Dieter Hecking vom VfL Wolfsburg strahlt vor dem Abstiegskampf-Finale in der Fußball-Bundesliga große Zuversicht aus. Sein Team, der 1. FC Heidenheim und der FC St. Pauli sind vor dem letzten Spieltag punktgleich. St. Pauli gegen Wolfsburg ist am Samstag (15.30 Uhr/Sky) sogar ein richtiges Endspiel, dessen Verlierer definitiv in die zweite Liga absteigen wird. Bei der Pressekonferenz dazu sprach Hecking über:

Das Endspiel beim FC St. Pauli:

«Wir hatten schon vor Wochen im Kopf, dass es so kommen kann. Jetzt kommt es so und wir haben uns das erarbeitet. Wir hatten ein paar Wellen, seit ich hier Cheftrainer bin. Aber wir haben nur eine Halbzeit richtig schlecht gespielt: Das war in Leverkusen. Alle anderen Halbzeiten waren sehr stabil. Das gibt uns eine gewisse Zuversicht.»

Die besondere Konstellation:

«Das Ergebnis in Heidenheim wird uns nicht verborgen bleiben. Aber wir wollen unser Spiel gewinnen. Am Ende des Tages haben wir es selbst in der Hand, mit einem guten Spiel und einem guten Ergebnis uns diesen 16. Platz zu holen.»

«Ein Träumer bin ich nicht. Ich weiß, wie schwer das wird. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass meine Mannschaft zum richtigen Zeitpunkt da ist. Das muss sie jetzt beweisen.»

Die beiden Konkurrenten:

«Heidenheim hat sich super herausgearbeitet aus einem Loch, bei dem jeder gedacht hat: Es ist gelaufen. Riesenkompliment an die Heidenheimer. Trotzdem müssen sie auch erst mal ihr Spiel spielen am Samstag.»

«Das Millerntor steht für Begeisterung, steht für Atmosphäre. St. Pauli hat Tugenden, die einem richtig wehtun können. Man weiß: Das ist ein K.o.-Spiel. Da kann so viel passieren, was wir jetzt überhaupt noch nicht vorhersehen können.»

Sein eigenes Team:

«Als ich hier angefangen habe, wurde von irgendwelchen Experten da draußen geschrieben: Das ist eine tote Mannschaft. Eine Mannschaft, die überhaupt nicht zusammensteht. Da kann ich nur sagen: Da hat sich sehr viel getan in den letzten Tagen und Wochen. Die sind alle fokussiert. Die wollen dieses Spiel spielen. Die wollen losgelassen werden. Hoffentlich bringen sie es auch genauso rüber, wie es in den letzten drei, vier Wochen war. Dann können wir da auch mit Selbstbewusstsein hinfahren.»

Die Personallage:

«Patrick Wimmer (Oberschenkelverletzung) wird Samstag nicht spielen können. Das können wir ausschließen. Ob es dann für ein mögliches Relegationsspiel reicht? Das hoffen wir. Das sieht auch ganz gut aus. Aber für Samstag ist es zu kurzfristig.»

© dpa-infocom, dpa:260514-930-80425/1

Copy LinkCopy Link
Zur Startseite