Rendsburg/Kiel (dpa/lno) –
Polizei und Staatsanwaltschaft in Kiel ermitteln wegen eines möglichen Millionenbetrugs in einem gemeinnützigen Verein. Dazu wurden die Geschäftsräume des Vereins und Privatwohnungen von Verdächtigen durchsucht. Die Ermittlungen richten sich gegen zehn Personen, wie die Ermittlungsbehörden mitteilten.
Nach bisherigen Erkenntnissen besteht der Verdacht, dass Fördermittel des Kreises Rendsburg-Eckernförde sowie von Städten und Kommunen, die für
bestimmte Teilbetriebe des Vereins gewährt wurden, entgegen den Förderbestimmungen für die Kosten in anderen Teilbetrieben verwendet worden sein sollen. Verwendungsnachweise der einzelnen Teilbetriebe sollen verfälscht worden sein, um Rückforderungen zu verhindern.
Die Ermittler schätzen für das Jahr 2023 einen falsch abgerechneten Betrag in Höhe von rund 650.000 Euro. Für das Jahr 2024 sollen es etwa 300.000 Euro sein und für 2025 rund 850.000 Euro.
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