Mehrere Verletzte bei Glätteunfällen in Niedersachsen

Autofahrerin Niedersachsen kommen auf glatten Straßen ins Rutschen. (Archivbild) Hauke-Christian Dittrich/dpa
Autofahrerin Niedersachsen kommen auf glatten Straßen ins Rutschen. (Archivbild) Hauke-Christian Dittrich/dpa

Osnabrück (dpa/lni) –

Eisige Temperaturen, Nässe und Schnee haben viele Straßen in Niedersachsen in Rutschbahnen verwandelt. Allein im Bereich der Polizei Osnabrück ereigneten sich in der Nacht bis zum Sonntagmorgen 29 Glätteunfälle, teilte die Polizei mit. In Bad Essen kam demnach eine Autofahrerin auf glatter Straße von der Fahrbahn ab und prallte mit ihrem Wagen gegen einen Baum. Die 43-Jährige wurde schwer verletzt. Bei zwei weiteren Unfällen gab es Leichtverletzte.

In Diepholz rutschte ein 18-Jähriger mit seinem Auto auf schneeglatter Straße in den Gegenverkehr und prallte dort frontal gegen einen anderen Wagen. Die Feuerwehr befreite ihn. Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des entgegenkommenden Autos wurde am Samstagabend leicht verletzt.

Weiter Glätte erwartet

Auch im Landkreis Wesermarsch verlor eine 20-jährige Autofahrerin auf einer glatten Straße die Kontrolle über ihren Wagen und blieb quer auf der Gegenfahrbahn stehen. Ein dort fahrender 23-Jähriger konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte in ihr Auto. Insgesamt wurden bei dem Unfall in Ovelgönne am Samstagabend laut Polizei drei Menschen leicht verletzt.

Auch in der Nacht zum Montag rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) bereits wieder mit vom Südosten Niedersachsens aufkommenden Schneefall und glatten Straßen. Es werden Tiefsttemperaturen von bis zu minus sechs Grad erreicht. Tagsüber kann es dann landesweit neuen Schnee, Schneeregen und vereinzelt auch Glatteis geben.

© dpa-infocom, dpa:260125-930-594876/1

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