Landesregierung erschüttert nach Unglück bei Ostereiersuche

Bei der Ostereiersuche einer Gruppe stürzt ein Baum um. Benjamin Nolte/dpa
Bei der Ostereiersuche einer Gruppe stürzt ein Baum um. Benjamin Nolte/dpa

Flensburg/Mittelangeln (dpa) –

Nach dem Unglück mit drei Toten in Schleswig-Holstein haben Mitglieder der Landesregierung den Angehörigen und Verletzten ihre Anteilnahme ausgesprochen. «Das furchtbare Unglück bei Satrupholm am Ostersonntag erschüttert uns zutiefst», erklärten Ministerpräsident Daniel Günther, Innenministerin Magdalena Finke (beide CDU) sowie Jugend- und Familienministerin Aminata Touré (Grüne). Aus einem gemeinsamen, freudigen Feiertag sei binnen weniger Augenblicke eine entsetzliche Tragödie geworden.

Drei Menschen sind am Ostersonntag in einem Waldstück südöstlich von Flensburg ums Leben gekommen, darunter eine Mutter und ihr Baby. Sie gehörten zu einer Gruppe, die Ostereier suchte.

«Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Getöteten, bei den Verletzten und bei allen, die dieses furchtbare Geschehen miterleben mussten», erklärten Günther, Finke und Touré. Gerade an Ostern werde auf schmerzliche Weise deutlich, wie nah Leid und Hoffnung beieinanderlägen. 

«In diesen schweren Stunden wünschen wir den Betroffenen Kraft, Beistand und die Unterstützung, die sie jetzt so dringend brauchen.» Sie dankten den Einsatzkräften, die unter außerordentlich belastenden Umständen vor Ort geholfen und alles Menschenmögliche getan hätten.

© dpa-infocom, dpa:260405-930-908859/1

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