Brokstedt (dpa/lno) –
Drei Jahre nach dem tödlichen Messerangriff in einem Regionalzug bei Brokstedt hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Gedenkstein am Bahnhof einen Kranz niedergelegt. Zudem wohnten dem Gedenken an die beiden Opfer der Tat auch Innenministerin Magdalena Finke (CDU) und Michael Kyrath, der Vater eines der beiden Opfer, bei, wie die Staatskanzlei mitteilte.
Am 25. Januar 2023 war es zu der Messerattacke in einem Regionalzug auf dem Weg von Kiel nach Hamburg gekommen, bei der zwei junge Menschen getötet wurden.
Auf der Fahrt zog ein 35-Jähriger ein Küchenmesser und griff damit unvermittelt Fahrgäste an. Das Landgericht Itzehoe verurteilte den Täter zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Zudem stellte es die besondere Schwere der Schuld des Palästinensers fest. Das bedeutet, dass eine Aussetzung der Strafe zur Bewährung nach 15 Jahren praktisch ausgeschlossen ist.
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