Bundespolizei warnt vor Spiel an Gleisen – Strecke gesperrt

Während des Einsatzes musste die Strecke vorübergehend gesperrt werden, es sei zu Zugverspätungen gekommen. (Symbolbild) Patrick Seeger/dpa
Während des Einsatzes musste die Strecke vorübergehend gesperrt werden, es sei zu Zugverspätungen gekommen. (Symbolbild) Patrick Seeger/dpa

Lüneburg/Bremen (dpa/lni) –

Die Bundespolizei warnt eindringlich davor, Bahnanlagen als Spielplatz zu nutzen. Hintergrund ist ein Vorfall nahe Lüneburg, bei dem Kinder im Gleisbereich spielten und dadurch den Bahnverkehr beeinträchtigten.

Nach Angaben der Bundespolizei hatte ein Lokführer am Montagabend mehrere Kinder auf der Strecke zwischen Deutsch Evern im Landkreis Lüneburg und der Stadt Lüneburg gesehen. Diese hätten Steine auf die Gleise gelegt.

Auflegen von Gegenständen auf Schienen ist strafbar

Eine Streife sei mit Blaulicht ausgerückt, habe vor Ort jedoch keine Kinder mehr angetroffen. Die Beamten entfernten demnach die Gegenstände von den Schienen. Während des Einsatzes musste die Strecke vorübergehend gesperrt werden, es sei zu Zugverspätungen gekommen.

Das Betreten von Gleisanlagen sei lebensgefährlich, betonte die Bundespolizei. Gerade Kinder und Jugendliche unterschätzten häufig die Risiken. Zudem sei das Auflegen von Gegenständen auf Schienen strafbar und könne erhebliche Folgen haben.

Eltern sollten ihre Kinder auf die Gefahren im Gleisbereich hinweisen

Reisende müssen bei solchen Einsätzen mit Verzögerungen rechnen. Eltern sollten ihre Kinder insbesondere in den Ferien auf die Gefahren im Gleisbereich hinweisen. Hinweise zu dem Vorfall nimmt die Bundespolizeiinspektion Bremen entgegen.

© dpa-infocom, dpa:260331-930-891391/1

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