Mönchengladbach (dpa) –
Für Borussia Mönchengladbach zählt im direkten Abstiegsduell mit dem FC St. Pauli nur ein Sieg. Sportchef Rouven Schröder machte keinen Hehl daraus, dass ein Erfolg am Freitag (20.30 Uhr/Sky) Pflicht ist. «Es kann nur einer gewinnen. Und das werden wir sein», sagte Schröder.
Vor dem 26. Spieltag trennt die Borussia nur noch ein Punkt vom Relegationsrang 16, auf dem derzeit St. Pauli steht. «Es geht um was», machte Schröder klar. «Aber ich bin total positiv. Wir können mit dem Druck umgehen. Wir brauchen auch Druck.»
Wie groß der Druck im Falle einer Niederlage für Trainer Eugen Polanski wird, ist unklar. Nach dem Spiel gegen die Kiezkicker muss die Borussia im Derby beim 1. FC Köln gegen den nächsten direkten Konkurrenten antreten. Schröder wich der Frage aus, ob es ohne Erfolge in den kommenden beiden Spielen erneut einen Trainwechsel geben könnte.
Keine Jobgarantie für Polanski
«Öffentlich haben wir das nie besprochen», sagte Schröder dazu, betonte aber auch: «Inhaltlich ist das für uns auch kein Thema. Wir sind von Eugen überzeugt.» Schröders Vorgänger Roland Virkus hatte sich bereits nach drei Spieltagen von Gerardo Seoane getrennt und Polanski zum Chef befördert.
Der gibt sich trotz des Drucks gelassen. «Das ist nach außen hin für den ein oder anderen vielleicht wichtiger. Ich versuche damit sehr, sehr klar umzugehen», sagte der frühere Profi. «Für mich ist das kein riesengroßer Unterschied.»
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