Bruder nach Tod von 58-Jähriger in U-Haft

Der 54-Jährige ist laut Polizei angesichts der bisherigen Ermittlungsergebnisse dringend verdächtig, seine Schwester in dem gemeinsam bewohnten Haus getötet zu haben. (Symbolbild) Lino Mirgeler/dpa
Der 54-Jährige ist laut Polizei angesichts der bisherigen Ermittlungsergebnisse dringend verdächtig, seine Schwester in dem gemeinsam bewohnten Haus getötet zu haben. (Symbolbild) Lino Mirgeler/dpa

Osterode (dpa/lni) –

Nach dem gewaltsamen Tod einer 58-Jährigen in Osterode am Harz im Landkreis Göttingen sitzt ihr Bruder in Untersuchungshaft. Der 54-Jährige stehe im dringenden Verdacht, seine Schwester im gemeinsam bewohnten Haus schon am 24. Februar getötet zu haben, teilte die Polizei Göttingen erst jetzt mit.

Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen

Eine Zeugin hatte demnach am Tag der Tat den Rettungsdienst alarmiert. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod der Frau feststellen. Eine rechtsmedizinische Untersuchung habe ergeben, dass die 58-Jährige eines gewaltsamen Todes gestorben sei, erklärte die Polizei. Weitere Details zur Todesursache würden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht.

Der Bruder der Getöteten geriet nach Angaben der Ermittler im Zuge der Ermittlungen zunehmend unter Verdacht. Die Polizei nahm den Mann daraufhin fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen erließ ein Haftrichter einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts auf Totschlag.

Polizei richtete eine Mordkommission ein

Zur Aufklärung der Tat richtete die Polizei eine Mordkommission ein. Diese befrage derzeit Zeugen und versuche, den möglichen Tathergang zu rekonstruieren. Die Ermittlungen dauern an.

© dpa-infocom, dpa:260305-930-774225/1

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