Oldenburg/Diepholz (dpa/lni) –
Wegen eines neuen Ausbruchs der hochansteckenden Geflügelpest im Landkreis Oldenburg sind auch Teile des benachbarten Landkreises Diepholz zur Überwachungszone erklärt worden. Die Überwachungszone, die per Allgemeinverfügung festgelegt wurde, umfasse Teile der Stadt Bassum und der Gemeinde Stuhr, teilte die Landkreisverwaltung in Diepholz mit.
Für Geflügelhalter gibt es in der Überwachungszone bestimmte Vorgaben: Für alle Geflügelhaltungen gilt dort eine Aufstallpflicht. Außerdem dürfen keine Vögel, frisches Geflügelfleisch und Eier ein- oder ausgeführt werden. Der private Einkauf von Geflügelfleisch im Supermarkt sei von dem Ein- und Ausfuhrverbot nicht betroffen, teilte der Landkreis weiter mit.
Betrieb in Prinzhöfte betroffen
Zuvor war am Neujahrstag in der Gemeinde Prinzhöfte im Landkreis Oldenburg in einem geflügelhaltenden Betrieb der Ausbruch der Geflügelpest amtlich festgestellt worden, wie der Nachbarlandkreis Diepholz mitteilte. Angaben vom Landkreis Oldenburg, welche Vogelart und wie viele Tiere betroffen sind, lagen zunächst nicht vor. Auch über Bekämpfungsmaßnahmen dort gab es zunächst keine Informationen.
Trotz neuer Ausbrüche der Vogelgrippe hatte sich die Lage in der Geflügelhaltung in Niedersachsen nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums in Hannover zuletzt etwas entspannt. 2025 wurden in Niedersachsen mehr als 1,5 Millionen Tiere wegen der Vogelgrippe getötet. Die zahlreichen Ausbrüche im Herbst hatten den Angaben zufolge stark mit dem Vogelzug – vor allem von Kranichen – zusammengehangen.
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