Werder doppelt gefordert: Fritz sucht Trainer und Transfer

Auf dem Trainer- und Spielermarkt gefordert: Werders Sportchef Clemens Fritz. Carmen Jaspersen/dpa
Auf dem Trainer- und Spielermarkt gefordert: Werders Sportchef Clemens Fritz. Carmen Jaspersen/dpa

Bremen (dpa) –

Nach der Trennung von Horst Steffen ist Werder Bremens Geschäftsführer Clemens Fritz an diesem Montag gleich doppelt gefordert. «Wir schauen in beide Richtungen: nach dem neuen Trainer und auf dem Transfermarkt», sagte der Sportchef des Fußball-Bundesligisten.

Am Sonntag hatte der Club nach zehn Spielen ohne Sieg seinen bisherigen Coach freigestellt. Steffen hatte sich bis zuletzt dafür stark gemacht, vor dem Ende der Transferfrist am heutigen Montagabend um 20.00 Uhr noch einen weiteren Abwehrspieler zu verpflichten.

Zwei Favoriten auf den Trainerposten

Fritz‘ Problem ist nun: «Der Markt ist herausfordernd. Es gibt keine Garantie, dass noch ein Neuzugang hier aufschlagen wird», sagte der frühere Nationalspieler. «Wenn wir die Möglichkeit haben, die in unseren wirtschaftlichen Rahmen passt und die wir als Verstärkung für unseren Kader sehen, dann werden wir nochmal aktiv. Aber wir werden nichts machen, nur um irgendwas gemacht zu haben.»

Hinzu kommt: Die sportliche Führung mit Fritz und Profifußball-Leiter Peter Niemeyer kann einen möglichen Transfer nicht mit dem neuen Trainer abstimmen, weil der erst engagiert werden muss. Nach Informationen der «Deichstube» werden intern mittlerweile zwei Favoriten diskutiert. Im Gespräch sind unter anderem die beiden Dänen Bo Svensson und Bo Henriksen, die den Bundesliga-Rivalen FSV Mainz 05 2022 und 2024 in jeweils noch viel schwierigerer Situation vor dem Abstieg gerettet haben.

© dpa-infocom, dpa:260202-930-629174/1

Copy LinkCopy Link
Zur Startseite