Hamburg (dpa/lno) –
In Hamburg ist die Verdienstungleichheit zwischen Frauen und Männern leicht zurückgegangen. Der sogenannte Gender Gap Arbeitsmarkt, in den drei Indikatoren einfließen, sank 2025 im Vergleich zum Vorjahr um einen Prozentpunkt auf 33 Prozent, teilte das Statistikamt Nord anlässlich des Weltfrauentages am 8. März mit. Bundesweit lag der Wert den Angaben zufolge bei 37 Prozent. Gründe für die Verdienstungleichheit nannte das Statistikamt nicht.
Der Gender Gap Arbeitsmarkt berücksichtigt Unterschiede beim Bruttostundenverdienst (Gender Pay Gap), der bezahlten monatlichen Arbeitszeit (Gender Hours Gap) und der Erwerbstätigenquote (Gender Employment Gap). Je höher der Gender Gap Arbeitsmarkt ist, desto stärker ist die Verdienstungleichheit zwischen Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt ausgeprägt.
Bei allen drei Indikatoren waren die Werte der Frauen niedriger
Bei allen drei Indikatoren lagen die Werte der Frauen in der Hansestadt unter denen der Männer: 2025 verdienten Frauen in Hamburg durchschnittlich 5,11 Euro pro Stunde (brutto) weniger als Männer. Der Gender Pay Gap betrug damit 17 Prozent. Zudem gingen sie 127 Stunden im Monat einer bezahlten Arbeit nach. Männer brachten monatlich 20 Stunden beziehungsweise 14 Prozent mehr für Arbeit auf.
Außerdem sind Frauen weniger häufig erwerbstätig als Männer, wie aus den aktuellsten Zahlen von 2024 hervorgeht: Während 72,6 Prozent aller Frauen im Jahr 2024 einer bezahlten Arbeit nachgingen, waren es 78,1 Prozent aller Männer.
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