Hamburg (dpa) –
Nach dem Vorfall mit einem Wolf in Hamburg-Altona hat Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) auf die grundsätzliche Gefährlichkeit des Tieres hingewiesen. Man frage sich: «Er hat das einmal getan, tut er das wieder?», sagte die Grünen-Politikerin auf einer Pressekonferenz. Vorstellbar sei eine Situation, in der der Wolf auf einen Schulhof oder in eine Kita hinein laufe. «Das ist eine Situation, die ich mir nicht verzeihen würde», sagte Fegebank. «Wölfe sind Raubtiere.»
Die Senatorin stimmte zu, dass jetzt drei Optionen zum weiteren Umgang mit dem gefangenen Wolf bestünden: und zwar auswildern, einschläfern oder ihn in einen Wildpark bringen. «Alle drei Optionen liegen auf dem Tisch», sagte Fegebank. Aber wenn er ausgewildert werde, sei natürlich nicht ausgeschlossen, dass er bei nächster Gelegenheit wieder in eine kleine Stadt, ein Dorf oder eine Großstadt laufe und er dann noch mal so etwas tue.
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