Hamburg (dpa/lno) –
Die Bauarbeiten nach einem Wasserrohrbruch an der vielbefahrenen Kollaustraße im Nordwesten Hamburgs dauern voraussichtlich bis Ende April oder Anfang Mai. Allerdings soll die Verkehrsführung an der Baustelle noch vor Ostern verbessert werden, wie der Versorger Hamburg Wasser mitteilte. Im Februar war noch von einem voraussichtlichen Abschluss im März ausgegangen worden.
Stadtauswärts in Richtung der A7-Anschlussstelle Schnelsen sollen zwei Spuren befahrbar sein, teilte Hamburg Wasser weiter mit. Stadteinwärts bleibt es bei nur einer Spur. Vorgesehen ist außerdem, die an der Kreuzung einmündende Straße Papenreye teilweise zu öffnen.
An der Kreuzung im Stadtteil Niendorf war am 3. Januar ein Wasserrohr gebrochen. Zunächst waren beide Straßen voll gesperrt. Am 5. Januar wurden zwei von drei Fahrspuren der Kollaustraße stadteinwärts freigegeben, seit dem 13. Januar ist in jede Richtung eine Spur befahrbar. Vor allem im Berufsverkehr stehen zahlreiche Autofahrer und Busse der viel genutzten Linie 5 im Stau. Als B447 ist die Kollaustraße eine wichtige Verbindung zwischen der Innenstadt und der A7.
Umfangreiche Modernisierung des Leitungsnetzes
Hamburg Wasser betonte, dass nicht nur die geplatzte Trinkwasserleitung repariert wurde. Die gesamte unterirdische Infrastruktur in dem Bereich werde grundlegend erneuert. Es seien auch Abwasserleitungen modernisiert, Schächte und Hausanschlüsse instand gesetzt und die Leitungsführung verbessert worden.
Im bundesweiten Vergleich habe Hamburg eine der niedrigsten Schadensraten im Trinkwassernetz und sehr geringe Wasserverluste. «Das zeigt, wie zuverlässig unsere Infrastruktur insgesamt arbeitet», sagte Geschäftsführer des städtischen Unternehmens, Michael Beckereit.
In unmittelbarer Nähe der aktuellen Schadensstelle war bereits im Mai 2018 eine andere Wasserleitung gebrochen. Im Januar 2017 war ebenfalls an der Kollaustraße ein Wasseraustritt festgestellt worden, dessen Ursache aber auch nach tagelangen Untersuchungen und Bauarbeiten nicht geklärt werden konnte.
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