Mann stirbt nach Messerstich – Nachbar kommt in Psychiatrie

Der 49-Jährige wird in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. (Archivbild) Marcus Brandt/dpa
Der 49-Jährige wird in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. (Archivbild) Marcus Brandt/dpa

Hamburg (dpa/lno) –

Ein 49-Jähriger muss in die Psychiatrie, weil er seinem Nachbarn in Hamburg-Bramfeld unvermittelt mit einem langen Küchenmesser in den Bauch gestochen hat. Das teilte das Landgericht Hamburg mit. Dem Mann war in dem Sicherungsverfahren heimtückischer Mord vorgeworfen worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Bei Prozessbeginn Anfang Januar hatte die Staatsanwaltschaft erklärt, der 49-Jährige habe seinen Nachbarn am 30. Juni vergangenen Jahres erst mit Pfefferspray attackiert und dann auf ihn eingestochen. Das Opfer sei daraufhin im Treppenhaus zusammengebrochen und an einem sogenannten Verblutungsschock gestorben. Der Mann war nach früheren Polizeiangaben 54 Jahre alt. Der Beschuldigte habe eine psychische Erkrankung, hieß es. Er habe im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt.

© dpa-infocom, dpa:260218-930-703967/1

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