Kiel (dpa/lno) –
Mit 25 Millionen Euro greift das Land den Städten und Gemeinden bei Bau oder Erweiterung von Schwimmbädern unter die Arme. Das Geld kommt aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität, wie das für Kommunen und Sport zuständige Innenministerium mitteilte.
«Gerade für Kinder und Jugendliche spielt eine verlässliche Schwimmausbildung eine zentrale Rolle», betonte Innenministerin Magdalena Finke (CDU). Ziel des Landesprogramms sei es, Versorgungslücken zu schließen und zusätzliche Wasserflächen für das Schulschwimmen, die Schwimmlernausbildung und den Schwimmsport zu schaffen.
Städte und Gemeinden können sich bis zum 30. April 2026 mit planungsreifen Projekten bewerben. Der Schwerpunkt liegt nach Finkes Angaben auf Vorhaben, die bis zum Jahr 2030 umsetzbar sind. Gefördert werden Neubauten oder Erweiterungen von Schwimmsportstätten. Sie sollen einen Beitrag zur Verbesserung der Schwimmausbildung, zur sportlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort leisten.
Voraussichtlich bis Juni soll eine Jury über die auszuwählenden Projekte entscheiden. Sie besteht aus Vertretungen des Innenministeriums, der Kommunalen Landesverbände und des Landessportverbandes.
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