Hannover (dpa/lni) –
Eine technische Störung legt derzeit Teile der niedersächsischen Justiz lahm. Betroffen seien Gerichte und weitere Justizeinrichtungen im Land, sagte eine Sprecherin des Justizministeriums. Grund sei vermutlich ein beschädigtes Kabel. Die genaue Ursache werde noch untersucht.
Elektronisches Arbeiten sei derzeit kaum möglich. Betroffen seien unter anderem E-Mail- und Kommunikationsdienste sowie die Bearbeitung elektronischer Akten. Das mutmaßlich beschädigte Kabel verlaufe zwischen dem IT-Dienstleister Dataport in Hamburg und Rechenzentrumsstandorten in Celle und Hannover.
In dringenden Fällen werde auf eine händische Bearbeitung umgestellt, sagte die Sprecherin. Techniker arbeiteten mit Hochdruck an der Behebung der Störung. Wann die Systeme wieder vollständig funktionieren, war zunächst unklar.
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