Hamburg (dpa/lno) –
Mit knapp 30 Stromgeneratoren für die Versorgung von rund 3.000 Haushalten hilft Hamburg der unter russischen Angriffen leidenden ukrainischen Hauptstadt Kiew. Die ersten zehn Generatoren seien bereits in der vergangenen Woche in Kiew eingetroffen, teilte der Senat mit. Weitere 19 würden in Kürze folgen. Der Gesamtwert der Hilfslieferungen liegt den Angaben zufolge bei einer halben Million Euro.
Weitere Generatoren für rund 120.000 Euro würden von den Hamburger Energiewerken und weiteren städtischen Unternehmen gespendet.
Tschentscher: Hamburg steht an der Seite der Menschen in Kiew
Aus dem Pakt für Solidarität und Zukunft, den Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und sein Kiewer Kollege Vitali Klitschko kurz nach dem russischen Großangriff vor vier Jahren geschlossen hatten, seien bereits zwei gespendete Generatoren in der Region Kiew in Betrieb. Sie sorgten in Schutzzentren für vom Krieg traumatisierte Kinder und ihre Familien für Heizung, Beleuchtung und Kommunikation.
«Seit vier Jahren kämpfen die Menschen in der Ukraine um ihr Leben und ihre Freiheit. Hamburg steht an ihrer Seite und unterstützt mit humanitärer Hilfe», sagte Tschentscher am Jahrestag des russischen Angriffs. Er rief alle Hamburgerinnen und Hamburger auf, die Ukraine-Hilfe weiter mit Spenden und ehrenamtlichem Engagement zu unterstützen.
Fegebank verurteilt russische Angriffe auf Versorgungseinrichtungen
«Unsere Antwort aus Hamburg auf den furchtbaren russischen Angriffskrieg und den gezielten und systematischen Angriff auf die zivile Energie- und Wärmeversorgung bleibt klar: Wir stehen fest an der Seite der Ukrainerinnen und Ukrainer», sagte auch Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne).
Mit der Lieferung der Generatoren setze die Stadt ihr bisheriges Engagement fort, sagte Innensenator Andy Grote. «Bereits seit Beginn des russischen Angriffskrieges leisten wir konkrete Hilfe, etwa durch die Aufnahme zahlreicher Geflüchteter, die Lieferung von voll ausgestatteten Rettungswagen und von Minenräumfahrzeugen», betonte der SPD-Politiker.
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