Flensburg (dpa/lno) –
Handball-Bundesligist SG Flensburg-Handewitt hat einen Arbeitssieg über die HSG Wetzlar gefeiert. Der Tabelle-Zweite aus Schleswig-Holstein setzte sich nach einigen Mühen mit 35:31 (20:17) gegen das Schlusslicht aus Mittelhessen durch. Patrick Volz mit zehn Treffern für Flensburg und Philipp Ahouansou mit neun Toren für Wetzlar waren die besten Werfer der Partie.
Die Gäste spielten in der mit 6.300 Zuschauern ausverkauften Flensburger Arena mutig mit. Auch als die SG von 7:8 (14. Minute) auf 16:10 (23.) davonzog, blieb Wetzlar fokussiert. Beim 21:22 (35.) war der Anschluss wieder hergestellt.
Flensburg verwirft zwei Siebenmeter, gerät aber nicht in Gefahr
Anders als beim 33:33 im Hinspiel, als die HSG einen ihrer bisher nur acht Punkte geholt hatte, behielten die Norddeutschen die Oberhand. Zwar scheiterte Nationalspieler Marko Grgic mit einem Siebenmeterversuch am Wetzlarer Schlussmann Andreas Palicka und setzte einen weiteren Strafwurf weit über das Tor, doch auch diese Fehlversuche brachten den Erfolg der Gastgeber nicht mehr in Gefahr.
Mit dem 33:29 durch einen Volz-Siebenmeter (57.) war alles klar. Stark agierte auch der Flensburger Torhüter Benjamin Buric, der 2018 aus Wetzlar zur SG gekommen war. Der 35 Jahre alte Bosnier kam auf insgesamt 17 Paraden.
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