Barsbüttel (dpa/lno) –
Die Erdbeersaison in Schleswig-Holstein ist offiziell eröffnet. Damit beginnt die Ernte im Norden wie im langjährigen Durchschnitt Anfang Mai, wie die Landwirtschaftskammer mitteilte. Nach einem langen und kalten Winter habe ein lichtreiches Frühjahr im März für gute Wachstumsbedingungen gesorgt.
Besonders unter Glas und Folie habe die Sonneneinstrahlung demnach die nötige Wärme für eine zügige Entwicklung der Pflanzen gebracht. Die derzeit gute Blütenentwicklung lasse den Angaben zufolge auf eine hohe Fruchtqualität in der laufenden Saison schließen.
Zum Beginn der Saison ist das Angebot traditionell noch begrenzt, da die Erdbeeren überwiegend aus geschütztem Anbau stammen. Entsprechend liegt der Preis für die 500-Gramm-Schale derzeit bei etwa 6,00 bis 6,60 Euro, wie die Landwirtschaftskammer weiter mitteilte. Mit steigenden Erntemengen und dem Übergang in die Freilandsaison ist – je nach Witterungsverlauf – mit sinkenden Preisen zu rechnen.
Erdbeeren bleiben beliebt – und sind gesund
Viele Betriebe setzen dabei auf Direktvermarktung über Hofläden und Verkaufsstände an verbrauchernahen Standorten. Auf rund 50 Feldern im Land können Erdbeerfreunde die süßen Früchte später in der Saison auch selbst pflücken.
Kammerpräsidentin Ute Volquardsen warb zum Saisonstart für den Kauf vor Ort: «Erdbeeren werden bei uns vollreif geerntet, genau das macht ihren Geschmack aus. Wer regional kauft, bekommt Frische, die man wirklich schmeckt und unterstützt die heimischen Erzeugerstrukturen.»
«Mehr Vitamin C als viele Zitrusfrüchte»
Erdbeeren überzeugen dabei nach Angaben der Kammer nicht nur geschmacklich, auch ernährungsphysiologisch: «Mit rund 65 mg Vitamin C pro 100 Gramm enthalten sie mehr Vitamin C als viele Zitrusfrüchte und sind zugleich kalorienarm». Den Angaben zufolge liegt der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland bei rund drei Kilogramm jährlich.
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