Bremen/Bremerhaven (dpa/lni) –
Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage werden wieder mehr Güter an den bremischen Häfen umgeschlagen. Die Häfen erzielten im vergangenen Jahr einen Umschlag von 65,3 Millionen Tonnen, wie das Hafenressort mitteilte. Das ist ein Zuwachs von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
«Dies bedeutet gesicherte Jobs, steuerliche Einnahmen und wirtschaftliche Stärke für Bremen insgesamt», teilte Bremens Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) mit.
Warum Bremerhaven zulegt – und Bremen verliert
Insbesondere der Hafen in Bremerhaven entwickelte sich im vergangenen Jahr positiv: Der Umschlag legte dort im Vergleich zum Vorjahr um 9,3 Prozent auf fast 56 Millionen Tonnen zu, wie das Ressort weiter mitteilte. Das liege vor allem am zunehmenden Containerumschlag, die Geschäfte mit Fahrzeugen und Kreuzfahrten seien stabil geblieben.
Deutlich schlechter lief es laut Hafenressort 2025 in der Stadt Bremen. Der Umschlag brach demnach um 13 Prozent auf 9,3 Millionen Tonnen ein. Die Mengen beim Massengut seien deutlich zurückgegangen. Das Ressort führt die Entwicklung auf die zunehmende Dekarbonisierung, also den allmählichen Abschied von fossilen Energieträgern wie Kohle, und auf die angespannte Lage in der Stahlindustrie zurück. Der Standort leide unter der schlechten Verkehrsanbindung, so sei auch der Stückgutumschlag spürbar gesunken.
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