Kiel (dpa/lno) –
In einem Zug und auf einem Schiff hat die Bundespolizei in Kiel zwei mit Haftbefehl gesuchte Männer gefasst. Ein 33-Jähriger sei am Sonntagmorgen bei einer Grenzkontrolle auf einem Kreuzfahrtschiff am Ostseekai überprüft worden, teilte die Bundespolizeiinspektion Kiel mit. Gegen ihn habe ein Haftbefehl wegen Betrugs mit einer Reststrafe von 29 Tagen vorgelegen. Der Mann habe die Haft durch Zahlung von 1.450 Euro abwenden können – und dann seine Arbeit an Bord antreten dürfen.
Zweiter Gesuchter im Regionalzug
Am Abend desselben Tages sei eine Streife auf einen 42-Jährigen nach der Ankunft eines Regionalexpress-Zuges im Kieler Hauptbahnhof aufmerksam geworden. Laut Zeugenhinweisen sei der Mann zuvor im Zug alkoholisiert aufgefallen und habe die Füße auf die Sitze gelegt. Die Überprüfung habe einen Haftbefehl einer Staatsanwaltschaft aus Sachsen-Anhalt ergeben. Der Mann muss eine Freiheitsstrafe von 65 Tagen verbüßen. Alternativ hätte er 3.250 Euro zahlen können. Da er das Geld nicht aufbringen konnte, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
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