Hjulmand hofft noch auf Verbleib – Jahr zwei wie Alonso?

Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand hofft noch auf einen neuen Vertrag. (Archivbild) Tom Weller/dpa
Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand hofft noch auf einen neuen Vertrag. (Archivbild) Tom Weller/dpa

Leverkusen (dpa) –

Kasper Hjulmand hofft bei Bayer Leverkusen noch auf eine Weiterbeschäftigung über diesen Sommer hinaus. Das sagte der 54 Jahre alte Däne vor dem 34. Spieltag gegen den Hamburger SV. «Ich habe einen Vertrag. Ich bin sehr, sehr froh hier. Es gibt immer Möglichkeiten, etwas besser zu machen. Die Zukunft sieht sehr gut aus für die Mannschaft», sagte Hjulmand bei der Pressekonferenz.

Laut übereinstimmenden Medienberichten zeichnet sich nach Ende der Bundesliga-Spielzeit eine Trennung bei Bayer und seinem bis Sommer 2027 gebundenen Trainer ab. Hjulmand übernahm kurz nach dem Start der nun ablaufenden Saison für Erik ten Hag, droht aber mit Bayer die Champions League zu verpassen.

Nur ein Weg auf Platz vier

«Die Überschrift hier ist: Es ist noch nicht vorbei. It’s not over yet. Wir wollen unbedingt dieses Spiel gewinnen und blicken mit Hoffnungen in die beiden anderen Stadien», sagte Hjulmand. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) geht es gegen den HSV. Um von Rang sechs noch auf Champions-League-Platz vier zu springen, müssten sowohl der VfB Stuttgart (bei Eintracht Frankfurt) als auch die TSG Hoffenheim (bei Borussia Mönchengladbach) verlieren.

Gegen den HSV fehlen wird Nathan Tella. «Es ist eine schwierige Saison. Wir haben über die Ausfälle gesprochen», berichtete Hjulmand. Der Däne erinnerte an die erste Saison von Xabi Alonso, die Leverkusen auf Platz fünf mit 50 Punkten abgeschlossen hatte. Im Folgejahr wurde die Werkself souverän und zum ersten Mal deutscher Meister. Nun droht erstmals seit der Saison 2022/23 wieder das Verpassen der Königsklasse.

© dpa-infocom, dpa:260515-930-84325/1

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