Schwerin (dpa) –
Nach der Freisetzung des Buckelwals in der Nordsee hat Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) ein erstes Fazit gezogen. «Wir haben diesen Rettungsversuch, der in dieser Form einmalig in Deutschland ist, erfolgreich begleitet und damit auch ein Stück Geschichte geschrieben», teilte Backhaus zu der Aktion einer privaten Initiative mit. «Jetzt kommt es darauf an, dass uns die Daten des Peilsenders zügig zur Verfügung gestellt werden, damit wir die weitere Reise des Wals nachvollziehen können.»
Backhaus betonte zudem einen weitergehenden Handlungsauftrag: «Für mich gilt weiterhin: Wir müssen uns noch stärker für den Artenschutz, den Klimaschutz, den Meeresschutz und sauberes Wasser engagieren.»
Der aus einer flachen Ostsee-Bucht an der Insel Poel geborgene Buckelwal ist zwar nun in der Nordsee, damit ist das geschwächte Tier aber aus Sicht vieler Experten noch keinesfalls gerettet. Gegen den Rat vieler Wissenschaftler, Fachinstitutionen und Tierschutzorganisationen versuchte die private Initiative seit Mitte April, den Wal zu bergen, um ihn lebend in die Nordsee oder den Atlantik zu bringen.
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