Hamburg gehörte im März zu den wärmsten Orten Deutschlands

Die ersten Blüten kommen heraus: Der März war in Hamburg und Schleswig-Holstein oft sonnig.  Marcus Brandt/dpa
Die ersten Blüten kommen heraus: Der März war in Hamburg und Schleswig-Holstein oft sonnig. Marcus Brandt/dpa

Hamburg/Kiel (dpa/lno) –

Der März ist in Deutschland überwiegend sonnig, mild und die meiste Zeit trocken gewesen. Hamburg war dabei bundesweit einer der wärmsten Orte, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen seiner bundesweit etwa 2.000 Messstationen meldete. 

Die Durchschnittstemperatur in der Elbmetropole betrug demnach 7,5 Grad Celsius. Nur in Bremen und Nordrhein-Westfalen sei es genauso warm gewesen. Bundesweit lag der Temperaturdurchschnitt bei 6,3 Grad.

Die erste Monatshälfte präsentierte sich in Hamburg milder als die zweite, in der der Wind häufiger von der See her wehte. Der Niederschlag lag bei 45 Liter pro Quadratmeter, das waren 18 Prozent weniger als im Mittel (55 Liter pro Quadratmeter). 195 Stunden Sonne lockten die Hamburgerinnen und Hamburger ins Freie.

Schleswig-Holstein Schlusslicht bei Sonnenstunden

Schleswig-Holstein registrierte 180 Sonnenstunden, das bedeutet den letzten Platz im Vergleich der Bundesländer. Im nördlichsten Bundesland lag die Durchschnittstemperatur im März bei 6,4 Grad. 40 Liter Niederschlag pro Quadratmeter entsprachen in etwa drei Viertel dessen, was durchschnittlich in diesem Monat zu erwarten ist (53 Liter).

Mit dem bundesweiten Temperaturmittel von 6,3 Grad liege man um 2,8 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 (3,5 Grad), erklärt der DWD. Insbesondere in der ersten Monatshälfte sei es so mild gewesen wie typischerweise Mitte April.

Der bundesweite Monatshöchstwert von 19,9 Grad wurde bereits am 7. März im südhessischen Michelstadt im Odenwald gemessen. Zum Monatsende sorgten Winde aus nordwestlicher Richtung für winterliches Wetter. Besonders kalt war es am 28. März im bayerischen Oberstdorf mit minus 15,5 Grad über frisch gefallenem Schnee.

© dpa-infocom, dpa:260330-930-886250/1

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