Hannover (dpa/lni) –
In Niedersachsen sind gut drei Viertel der Mütter mit minderjährigen Kindern erwerbstätig, arbeiten jedoch überwiegend in Teilzeit. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen auf Grundlage des Mikrozensus 2024 mitteilte, gingen rund 77 Prozent der Mütter mit mindestens einem minderjährigen Kind einer Erwerbstätigkeit nach. Bei Vätern lag die Quote mit rund 93 Prozent deutlich höher.
Erwerbstätigkeit von Müttern hängt vom Alter des Kindes ab
Der Umfang der Erwerbstätigkeit von Müttern hängt demnach stark vom Alter des jüngsten Kindes ab. Waren bei Kindern unter drei Jahren rund 65 Prozent der Mütter erwerbstätig, stieg der Anteil mit zunehmendem Alter deutlich an.
Bei Müttern mit einem jüngsten Kind im Alter von 15 bis unter 18 Jahren lag die Erwerbstätigenquote bei rund 85 Prozent. Mütter in Mutterschutz oder Elternzeit wurden dabei mitgezählt.
Bei Vätern Erwerbsbeteiligung unabhängig vom Kindesalter
Große Unterschiede zeigen sich laut Statistikamt auch bei den Arbeitszeitmodellen. Während nur rund 27 Prozent der Mütter mit minderjährigen Kindern in Vollzeit arbeiteten, traf dies auf rund 92 Prozent der Väter zu.
Mit steigendem Alter des jüngsten Kindes erhöhten Mütter häufiger ihre Arbeitszeit oder wechselten von Teilzeit in Vollzeit. Bei Vätern blieb die Erwerbsbeteiligung unabhängig vom Alter des Kindes nahezu konstant hoch.
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