Frankfurt in Bremen wieder mit Brown und Uzun – Sieg wichtig

Frankfurts Trainer Dino Toppmöller erwartet von seiner Mannschaft in Bremen eine Reaktion. Tom Weller/dpa
Frankfurts Trainer Dino Toppmöller erwartet von seiner Mannschaft in Bremen eine Reaktion. Tom Weller/dpa

Frankfurt/Main (dpa/lhe) –

Zum Rückrundenstart kann Eintracht Frankfurt wieder auf zwei Leistungsträger zurückgreifen. Sowohl Nathaniel Brown als auch Can Uzun meldeten sich rechtzeitig vor dem Freitagabendspiel (20.30 Uhr/Sky) bei Werder Bremen fit. Ob sie Kandidaten für die Startelf sind, ließ Coach Dino Toppmöller offen. Fehlen werden neben Younis Ebnoutalib (Innenband) auch weiterhin der erkrankte Hugo Larsson sowie Mario Götze (krank). Fares Chaibi ist vom Afrika Cup zurück und einsetzbar. 

Angesichts der durchwachsenen Vorstellung unter der Woche in Stuttgart hat Toppmöller härtere Töne angeschlagen. Kritik müsse jeder Fußballer aushalten. Das gehöre zum Profifußball dazu und damit müsse man umgehen können, sagte der 45-Jährige. Damit meinte er vor allem die erneuten Schwächen in der Abwehrleistung. 

Rotation und Systemumstellung in Bremen wahrscheinlich

Auch aus diesem Grund spricht in Bremen vieles für eine Rotation. Ist Uzun fit, wird er wohl die Position hinter den Spitzen einnehmen. Brown dürfte auf seine gewohnte linke Seite rücken. Chaibi oder Mahmoud Dahoud könnten dem defensiven Mittelfeld etwas mehr Stabilität geben. In der Offensive wird Toppmöller nach dem Ausfall von Ebnoutalib wohl wieder sein System hin zu einem Stürmer ändern. Arnaud Kalimuendo ist da erste Option. 

Die Niederlage in Stuttgart hat er abgehakt, auch wenn es wieder «ein Rückschlag» gewesen sei. «Es gilt, weiter zu machen und Lösungen zu finden. Wir werden die richtigen Schlüsse daraus ziehen», sagte Toppmöller. Er selbst freue sich auf das Spiel, verspüre keinen Druck. «Ich habe großes Vertrauen in unsere Qualität», betonte der Coach. 

Toppmöller: «Brauchen Erfolgserlebnis»

Ob Bremen der richtige Aufbaugegner ist, wird sich zeigen. Werder wartet seit mehreren Bundesligaspielen auf ein eigenes Tor, zeigte sich zuletzt sehr harmlos. Das spielt für Toppmöller aber keine Rolle. «Wir setzen den Fokus auf uns. Wir brauchen ein Erfolgserlebnis, das Leinen losgelassen werden. Dann ist auch der Kopf wieder lockerer und auch die Beine fühlen sich dann leichter an.»

© dpa-infocom, dpa:260115-930-550986/1

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