Zugausfälle im Fernverkehr von und nach Hamburg

Bahnreisende müssen am Morgen mit Zugausfällen leben. (Archivbild) Christian Charisius/dpa
Bahnreisende müssen am Morgen mit Zugausfällen leben. (Archivbild) Christian Charisius/dpa

Uelzen (dpa) –

Wegen einer beschädigten Oberleitung kommt es auf den Bahnstrecken Hamburg-Berlin und Hamburg-Hannover zu Zugausfällen und Verspätungen. Nach Angaben der Deutschen Bahn fallen mehrere ICE-Verbindungen aus, auch der Regionalverkehr in Niedersachsen mit dem Metronom ist betroffen.

Diese Einschränkungen gibt es laut DB im Fernverkehr:

  • Die ICEs zwischen Berlin und Hamburg über Stendal, Salzwedel und Uelzen fallen aus.
  • Die ICEs zwischen Hamburg und München über Berlin, Leipzig, Erfurt und Nürnberg fallen zwischen Hamburg und Berlin aus.
  • Die ICEs zwischen Hamburg und München über Hannover, Kassel, Fulda, Würzburg und Nürnberg fallen zwischen Hamburg und Hannover aus.
  • Alle anderen ICE/IC-Züge zwischen Hamburg und Hannover werden umgeleitet und verspäten sich um etwa 30 Minuten. Die Halte Lüneburg, Uelzen und Celle entfallen.

Das DB-Personal arbeite unter Hochdruck an der Beseitigung der Störung. Die Behebung solle bis in den Vormittag hinein erfolgen.

Das sagt Metronom zum Regionalverkehr:

Auch zwischen Uelzen und Bad Bevensen, wo die Oberleitung beschädigt ist, kommt es zu Einschränkungen. Wie das Bahnunternehmen Metronom mitteilte, war die Strecke am Montagabend vollständig gesperrt worden. Ein Busnotverkehr wurde eingerichtet. Am frühen Morgen werde die Strecke zumindest auf einem Gleis wieder freigegeben. Es komme aber weiterhin zu einzelnen Teilausfällen und Verspätungen. Man arbeite mit Hochdruck daran, den Betrieb zu stabilisieren.

Schäden an der Oberleitung haben Metronom zufolge in den vergangenen Monaten bereits mehrfach zu Streckensperrungen und Zugausfällen auf der wichtigen Verbindung zwischen Hamburg und Hannover geführt.

© dpa-infocom, dpa:260401-930-893536/1

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